Schafe – nein danke!

Video zur Bildstrecke: Im Buch ist diese Szene aus dem Video aus einzelnen Screenshots zu einer Bildstrecke zusammengefügt und das Wolfsverhalten Bild für Bild ausführlich erklärt.
Legenden im Buch S. 206ff

Schafe – nein danke!

Video zur Bildstrecke: Im Buch ist diese Szene aus dem Video aus einzelnen Screenshots zu einer Bildstrecke zusammengefügt und das Wolfsverhalten Bild für Bild ausführlich erklärt.
Legenden im Buch S. 206ff

Stefano Polliotto, der gemeinsam mit einem Kollegen im Juni im Val Chisone über der Baumgrenze mit der Kamera unterwegs ist, stösst bei günstigem Wind auf ein jüngeres Wolfsmännchen, das auf der blühenden Alpweide sein Mittagsschläfchen hielt. Dabei wurde es von einer Schafherde, die aus dem Tal heraufzog, überrascht. Der Wolf beobachtet die Schafe und Stefano Polliotto erwartet, nun einen Wolfsangriff auf eine Schafherde filmen zu können. Der wenig aufgewölbte Bauch des Wolfes zeigt, dass er wohl hungrig ist. Ob Wölfe Schafe angreifen, hängt aber oft von der Tradition in der Wolfsfamilie ab. Oft richten sich die Jungwölfe nach den Nahrungspräferenzen und Jagdstrategien ihrer Mütter und erinnern sich auch als Erwachsene daran. Wachsen sie in gestressten Familienverhältnissen auf, sind später Übergriffe auf Nutztiere wahrscheinlicher.
Stefano Polliotto, der gemeinsam mit einem Kollegen im Juni im Val Chisone über der Baumgrenze mit der Kamera unterwegs ist, stösst bei günstigem Wind auf ein jüngeres Wolfsmännchen, das auf der blühenden Alpweide sein Mittagsschläfchen hielt. Dabei wurde es von einer Schafherde, die aus dem Tal heraufzog, überrascht. Der Wolf beobachtet die Schafe und Stefano Polliotto erwartet, nun einen Wolfsangriff auf eine Schafherde filmen zu können. Der wenig aufgewölbte Bauch des Wolfes zeigt, dass er wohl hungrig ist. Ob Wölfe Schafe angreifen, hängt aber oft von der Tradition in der Wolfsfamilie ab. Oft richten sich die Jungwölfe nach den Nahrungspräferenzen und Jagdstrategien ihrer Mütter und erinnern sich auch als Erwachsene daran. Wachsen sie in gestressten Familienverhältnissen auf, sind später Übergriffe auf Nutztiere wahrscheinlicher.